Lesen ist nicht nur eine Kulturtechnik, sondern auch eine soziale Praxis – es kann Räume des Austauschs schaffen, Perspektiven erweitern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. In dieser Projektwerkstatt erkunden wir diese Möglichkeiten und setzen sie unmittelbar in einem besonderen Praxisfeld um. Das Seminar ist Teil des Referenzprojekts „KontextLesen“ (https://kontextleseprojekt.com), das die Wirkung von Lesepraktiken bei straffälligen Jugendlichen erforscht. Nach einer Einführung (Projekt und Grundlagen der Lesepädagogik) und einer vorbereitenden Auseinandersetzung mit der Zielgruppe wählen die Studierenden einen geeigneten Text aus, gestalten eine Lesesituation und führen diese in der Jugendarrestanstalt durch. Simulations- und Reflexionsrunden ermöglichen es, die Erfahrungen gemeinsam auszuwerten und kritisch zu hinterfragen.  Das Seminar bietet eine einmalige Gelegenheit, Lesen als ästhetisch-soziale Intervention zu erleben und mitzugestalten. Es richtet sich an Studierende, die bereit sind, sich auf eine intensive, interaktive und gesellschaftlich relevante Praxis einzulassen.

Ästhetische Praxis ist eine wirkungsvolle und flexible Methode im Werkzeugkasten der Sozialen Arbeit, Kulturelle Bildung und Soziale Kulturarbeit zwei wichtige Handlungsfelder. Denn im Besten Fall wird hier kulturelle und politische Teilhabe ermöglicht, kreative Ausdrucksformen gefördert und soziale Prozesse gestaltet. Nach einer kurzen einführenden Phase, in dem wir theoretische Grundlagen aus vorherigen Semestern wiederholen, wird in diesem Seminar darum gehen, eigenständig Projekte ästhetischer Praxis zu konzipieren, zu präsentieren und kritisch zu reflektieren. Studierende entwickeln eigene Konzepte für ästhetische Projekte oder stellen bestehende Initiativen vor, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten – von Jugendkulturarbeit und Kunstvermittlung über partizipative Kunstprojekte in geriatrischen oder klinischen Kontexten bis hin zu interdisziplinären Formen ästhetischer Intervention. Das Seminar beinhaltet mehrere Blockveranstaltungen, in denen wir Formen ästhetischer Praxis praktisch ausprobieren und die Konzeptideen der jeweiligen Projektgruppen begleiten und kritisch reflektieren.

Das Seminar ist diskursiv und praxisnah gestaltet: In Präsentationen, Diskussionen und Feedbackrunden werden Projektideen weiterentwickelt und deren Umsetzung kritisch reflektiert. Ziel ist es, Studierenden das Handwerkszeug zu vermitteln, um ästhetische Praxis in verschiedenen sozialarbeiterischen Kontexten gezielt anzuwenden.

Lesen ist nicht nur eine Kulturtechnik, sondern auch eine soziale Praxis – es kann Räume des Austauschs schaffen, Perspektiven erweitern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. In dieser Projektwerkstatt erkunden wir diese Möglichkeiten und setzen sie unmittelbar in einem besonderen Praxisfeld um. Das Seminar ist Teil des Referenzprojekts „KontextLesen“ (https://kontextleseprojekt.com), das die Wirkung von Lesepraktiken bei straffälligen Jugendlichen erforscht. Nach einer Einführung (Projekt und Grundlagen der Lesepädagogik) und einer vorbereitenden Auseinandersetzung mit der Zielgruppe wählen die Studierenden einen geeigneten Text aus, gestalten eine Lesesituation und führen diese in der Jugendarrestanstalt durch. Simulations- und Reflexionsrunden ermöglichen es, die Erfahrungen gemeinsam auszuwerten und kritisch zu hinterfragen.  Das Seminar bietet eine einmalige Gelegenheit, Lesen als ästhetisch-soziale Intervention zu erleben und mitzugestalten. Es richtet sich an Studierende, die bereit sind, sich auf eine intensive, interaktive und gesellschaftlich relevante Praxis einzulassen.